Ratgeber
Standesamtliche Hochzeit in Wien: Wann entstehen welche Fotos?
Fotografie: Marina Danilova

Wie eine Trauung im Wiener Standesamt abläuft, was die Stadt Wien zu Gästen und Aufnahmen schreibt und wie ihr danach Paarporträts in der Stadt plant. Mit Links zu den offiziellen Seiten.
Wie läuft eine standesamtliche Hochzeit in Wien ab?
Die Trauung findet in einem der Trauungssäle des Standesamts Wien statt, Montag bis Freitag, vormittags oder nachmittags. An Feiertagen, Karfreitag, Karsamstag, am Heiligen Abend und an Silvester gibt es keine Trauungen. Den Termin reserviert ihr online oder persönlich, frühestens sechs Monate und spätestens 29 Tage vorher. Fix ist er erst, wenn ihr euch mit den nötigen Dokumenten angemeldet habt.
Wie lange die Zeremonie dauert, steht auf diesen Seiten nicht. Fragt das vorab beim Standesamt nach, bevor ihr den restlichen Tag plant. Ich richte meine Zeiten danach aus.
Wie viele Gäste dürfen dabei sein, und zählt die Fotografin mit?
Die Höchstzahl richtet sich nach den Sitzplätzen im Saal. Die Stadt Wien nennt je nach Standesamt und Saal zwischen 30 und 85 Gäste, im kleinen Trauungssaal des Standesamts Alsergrund sind es 30, im Standesamt Ottakring 85. Fotografinnen und Fotografen zählen zu den Gästen. Ich brauche also einen Platz auf eurer Liste, was in einem kleinen Saal ins Gewicht fällt.
An den Standorten Alsergrund und Ottakring können Hochzeiten per Live-Stream übertragen werden. Das hilft Gästen, die nicht kommen können. Der Zugang ist durch ein Einmal-Passwort geschützt.
Darf während der Trauung fotografiert werden?
Zum Filmen schreibt die Stadt Wien: Filmaufnahmen sind erlaubt, solange die Zeremonie nicht gestört wird. Aufnahmen, auf denen die Standesbeamtin oder der Standesbeamte zu sehen ist, dürfen nur mit deren Zustimmung im Internet veröffentlicht werden. Zum Fotografieren finde ich auf den Seiten der Stadt keine eigene Regel. Klärt deshalb vorab mit dem Standesamt, ob ich während der Zeremonie fotografieren darf und was dabei zu beachten ist.
Falls im Saal nicht fotografiert werden darf, bleiben die Ankunft und die Glückwünsche vor dem Saal, danach geht es mit den Porträts weiter.
Welche Fotos entstehen wann?
Vor der Trauung fotografiere ich eure Ankunft und, wenn ihr mögt, Ringe und Blumen. In der Zeremonie halte ich fest, was der Saal erlaubt. Direkt danach kommen die Glückwünsche und ein Gruppenbild mit euren Gästen, bevor es zu den Paarporträts geht. Schreibt mir vorab, welche Personen ihr unbedingt gemeinsam auf einem Bild haben wollt.
Wie plant ihr Paarporträts in der Stadt nach der Trauung?
Ihr braucht keinen berühmten Ort. Ein Park, eine Gasse oder der Hof vor dem Lokal reichen, wenn das Licht stimmt. Ich schlage Orte vor, die zu Tageszeit und Wetter passen, und gebe euch Orientierung bei Haltung, Bewegung und Licht. Erfahrung vor der Kamera braucht ihr nicht.
Plant Zeit zwischen Trauung und Feier oder Essen ein, und rechnet die Wege mit. Wie lange die Porträts dauern, richtet sich nach eurem Tag, nicht nach einer festen Minutenzahl. Die Bilder hier stammen von Marco und Lauras Hochzeit im Palais Coburg.
Geht das auch außerhalb des Standesamts?
Die Stadt Wien bietet Traumhochzeiten an anderen Orten an, zum Beispiel in Weingütern, Hotels oder Museen. Der Ort muss öffentlich zugänglich sein, und ihr reserviert zuerst den Termin beim Standesamt, danach den Ort. Die Trauungen finden montags, dienstags, mittwochs und freitags um 16 und 18 Uhr statt, samstags um 10, 12 und 14 Uhr. Für die Fotos gilt dort derselbe Rat: Fragt vorab nach, was während der Zeremonie möglich ist.
Welches Paket passt zu einer standesamtlichen Trauung?
Pure ist dafür gedacht: Begleitung bis zu 4 Stunden, 200 bearbeitete Bilder und 20 retuschierte Highlights, ab 1.999 €. Wie wir die Stunden aufteilen, planen wir gemeinsam. Wollt ihr nach der Trauung auch das Essen oder die Feier dabeihaben, besprechen wir, ob ihr mehr Zeit braucht.
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Wenn ihr euren Tag so erzählt haben wollt: schreibt mir mit Datum, Ort und dem, was ihr vorhabt. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden.
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